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Mit dem Bohrer in die Vergangenheit - Neue archäologische Forschungen unter Wasser und zu Lande in Traunkirchen

Öffentlicher Vortrag

Die Gemeinde Traunkirchen ist seit dem 19. Jahrhundert als bedeutende archäologische Fundstätte bekannt. Bei verschiedenen Baumaßnahmen entdeckte man Gräber aus der älteren Eisenzeit (ca. 800 bis 450 v. Chr.), die in vielen Aspekten mit dem berühmten Gräberfeld von Hallstatt vergleichbar sind. Archäologen des Bundesdenkmalamtes gruben 1998 im Kreuzgang und im Innenhof des Klosters über 90 Bestattungen der Hallstattzeit aus, die sogar noch in die späte Bronzezeit (ca. 1300 bis 800 v. Chr.) zurückreichen. Die Prunkstücke aus diesen Untersuchungen wurden erstmals bei der Landesausstellung „schätze.gräber.opferplätze“ im Jahr 2008 der Öffentlichkeit präsentiert. Aktuell sind die Highlights in einer vom Verein ArcheKult gestalteten Ausstellung im Kloster Traunkirchen zu besichtigen. Der Reichtum der Traunkirchner Gräber gibt Anlass zur Vermutung, dass der Ort Traunkirchen in der Urgeschichte eine wichtige Rolle im Salzhandel spielte, der von der Saline Hallstatt die Traun abwärts in das Alpenvorland und in das Donautal führte. 

Eintritt: Freiwillige Spende


Referent:inn:en: Prof. Dr. Peter Trebsche und Helena Seidl da Fonseca (MA)

Datum: Donnerstag, 22. Obtober 2021 / 19.00 Uhr

Gefördert vom Land OÖ

Alles auf einen Blick

Datum, Uhrzeit 22.10.2021, 19:00
Veranstaltungsort Klostersaal Traunkirchen
Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

Standort

Verein Internationale
Akademie Traunkirchen
Klosterplatz 2
4801 Traunkirchen
Austria

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