
IAT TechDay’26
Die Internationale Akademie Traunkirchen (IAT) hat sich zum Ziel gesetzt, Spitzenforschung aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik an interessierte Jugendliche, Studierende und Erwachsene heranzutragen.
Der IAT TechDay’26 richtet sich an Oberstufen-Schüler:innen und bezweckt, durch Interaktion mit exzellenten Wissenschaftler:innen aus den jeweiligen Fachgebieten Impulse aus der Naturwissenschaft und Technik zu aktuellen Forschungsthemen zu vermitteln und tiefere Einblicke in Schwerpunktthemen zu liefern.
IAT TechDay’26 – Erleben – Staunen – Mitforschen:
- Inspirierende Impulse aus Naturwissenschaft und Technik
- Aktuelle Forschungsthemen verständlich erklärt
- Vertiefende Einblicke in Schwerpunktthemen
- Austausch mit renommierten Forscher:innen und die Möglichkeit, selbst Experimente durchzuführen
Schwerpunkte 2026
Neurowissenschaften – Künstliche Intelligenz – Quantenwissenschaften
Programm
IAT TechDay’26, Mo., 20. April 2026
im Stiftersaal Traunkirchen und in den Räumlichkeiten der IAT
Klosterplatz 2, 4801 Traunkirchen
Vorträge und Workshops
Workshop 1: Neurowissenschaften
Workshop 2: Künstliche Intelligenz
Workshop 3: Quantenwissenschaften
Ablauf
8:45 Einlass
09:00 – 09:15 Begrüßung und Eröffnung, Aufteilung der Kleingruppen A/B/C
09:20 – 10:50 Workshop 1, 2, 3 parallel in Kleingruppen
11:00 – 12:30 Workshop 1, 2, 3 parallel in Kleingruppen
12:40 – 14:10 Workshop 1, 2, 3 parallel in Kleingruppen
14:15 – 14:30 Abschluss und Verabschiedung
Die Teilnehmenden besuchen in Kleingruppen alle drei Workshops hintereinander.
Vortragende
Neurowissenschaften
Univ.-Prof. Gernot Müller-Putz
Leiter Institute of Neural Engineering der Technischen Universität Graz

Gernot Müller-Putz hat im Jahr 2000 sein Studium der Elektro- und Biomedizinischen Technik an der TU Graz mit Schwerpunkt „Robotersteuerung mithilfe von Gedanken“ abgeschlossen. Nach seinem Doktoratsstudium in Elektrotechnik 2004 folgte seine Habilitation im Fach Medizinische Informatik im Jahr 2008. Seit 2011 leitet Müller-Putz Institute of Neural Engineering an der TU Graz und ist seit 2014 Universitätsprofessor für Medizinische Informatik und Semantische Datenanalyse. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der Biosignalanalyse, EEG-basierter Neuroprothesensteuerung, Kommunikation mit BCI (Brain-Computer Interface) bei Menschen mit eingeschränktem Bewusstsein, hybride-BCI-Systeme, dem menschlichen somatosensorischen System und in der Neuro-Informationsystemsforschung.
Die BCI-Arbeitsgruppe der TU Graz rund um Gernot Müller-Putz genießt europaweit und international hohes Ansehen: Sein Team zählt zu den führenden europäischen Forschungsgruppen auf dem Gebiet der computergestützten Interpretation von Hirnströmen und ihrer „Übersetzung“ in elektronische Impulse für Prothesen, Roboterarme und Kommunikationsprogramme.
Workshop „Brain-Computer Interfaces und Neurotechnologie: Mensch denkt, Maschine lenkt“
In diesem Workshop werden die Grundprinzipien der modernen Gehirnforschung erläutert und der Aufbau und Funktionsweisen von Brain-Computer Interfaces, kurz BCIs vorgestellt. Wie ist es möglich nur durch Gedanken an eine Handbewegung auch eine gelähmte Hand wieder zu bewegen? Mit Hilfe von BCIs und sogenannten Neuroprothesen wird das möglich. Die aktuellen Entwicklungen werden erläutert und interaktiv erarbeitet.
Künstliche Intelligenz
FH-Prof. Stephan Dreiseitl
Studiengang Software Engineering, FH Oberösterreich, Campus Hagenberg

Stephan Dreiseitl studierte Mathematik und Informatik an der Universität Innsbruck sowie als Fulbright-Stipendiat an der University of Illinois at Urbana-Champaign. Er absolvierte sein Diplom- und Doktoratsstudium der Technischen Mathematik am Research Institute for Symbolic Computation der Johannes Kepler Universität Linz. Nach einem Forschungsaufenthalt als Research Fellow am Harvard-MIT Program in Health Sciences and Technology habilitierte er sich 2006 im Fach Wissensbasierte Systeme. Seit dem Jahr 2000 ist er Professor für Mathematik am Fachhochschulstudiengang Software Engineering der FH Oberösterreich, Campus Hagenberg. Zusätzlich war er viele Jahre als Lehrender an Harvard-MIT, UMIT Hall und dem MCI Innsbruck tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen maschinelles Lernen und entscheidungsunterstützende Systeme in der Medizin.
Workshop „Neuronale Netze als Grundlage künstlicher Intelligenz“
Der Workshop vermittelt die grundlegenden Konzepte neuronaler Netze als zentrales Fundament moderner künstlicher Intelligenz. Ausgehend von einfachen Modellen werden Aufbau, Funktionsweise und Lernprinzipien neuronaler Netze anschaulich erklärt und unmittelbar anhand von Codebeispielen demonstriert. Die Teilnehmenden können selbst mit dem Code experimentieren und damit beobachten, welche Auswirkungen Änderungen im Code auf das Lernverhalten der Modelle haben.
Voraussetzung (keine Pflicht, nur wer will)
Bitte nehmt euren Laptop mit zu diesem Workshop.
Laptop mit Python-Installation, mit der auch interaktiv gearbeitet werden kann, etwa über Jupyter-Lab. Bitte auch die Pakete numpy, scikit-learn und matplotlib installieren.
Quantenwissenschaften
DIin Nina Brandl,
Doktorandin am Institut für Integrierte Schaltungen und Quantum Computing, Johannes Kepler Universität Linz
Nina Brandl ist Informatikerin mit Schwerpunkt Quantencomputing. Bereits im Bachelor entschied sie sich für einen Weg abseits der klassischen Informatik und übersetzt die Prinzipien der Quantenphysik in vertraute klassische Konzepte.
Aktuell arbeitet sie als Doktorandin in der Gruppe von Richard Küng an der JKU Linz. In ihrer Forschung analysiert sie, was in einem Quantencomputer geschieht, wie Quantenoperationen funktionieren und worin die Unterschiede zum klassischen Computer liegen.
Neben der Forschung engagiert sie sich in Lehre und Wissenschaftskommunikation. Ihr Ziel ist es, Quantencomputing verständlich zu machen und die Faszination dieses interdisziplinären Feldes zu teilen.
Workshop „Mission Mikrokosmos: Knacke den Quanten-Code“
In diesem interaktiven Workshop lernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Quantenwissenschaft kennen und entdecken, warum Quantencomputer ganz anders funktionieren als klassische Rechner. Nach einer kurzen Einführung in zentrale Konzepte wie Superposition, Verschränkung und Quantenlogik wird das Wissen sofort praktisch angewendet.
Statt nur zuzuhören, können die Teilnehmenden die faszinierenden Phänomene selbst erleben: In einer Reihe von logischen Aufgaben und physikalischen Rätseln wird das Gelernte angewendet, um die Grenzen klassischer Logik zu überwinden. Theorie, Experimente und Rätsel verschmelzen miteinander und machen abstrakte Physik greifbar. Wer schafft es, die Gesetze der Quantenwelt zu meistern und alle Rätsel zu lösen?
Anmeldung
IAT TechDay’26 – Mo., 20. April 2026, 8:45 – 14:30
Wir laden an Naturwissenschaft und Technik interessierte Schüler:innen der Sekundarstufe II insbesondere der 5. & 6. Klassen ein, in Begleitung ihrer Lehrkräfte beim IAT TechDay’26 teilzunehmen.
Die Teilnahme am IAT TechDay’26 ist kostenlos. Unsere Kapazitäten sind mit 45 Schüler:innen begrenzt.
Lehrkräfte können aus ihrer Schule bis zu 10 Schüler:innen anmelden. Wenn aus einer Schule mehr als 10 Schüler:innen teilnehmen möchten, können wir sie auf die Warteliste setzen, bitte schreiben Sie dies in Ihrer E-Mail. Wenn es nach Anmeldeschluss noch freie Plätze gibt, nehmen wir sie gerne dazu.
Anmeldungen per E-Mail an: office@akademietraunkirchen.com. Bitte bei der Anmeldung Name, Adresse und Ort der Schule inkl. Anzahl der teilnehmenden Schüler:innen sowie Name und Kontakt der begleitenden Lehrkraft angeben.
Einzelne Schülerinnen und Schüler können sich über diesen Link individuell zu der Veranstaltung IAT TechDay’26 anmelden. (Kontingent für 10 Schüler:innen)
Anmeldeschluss: Fr, 27. März 2026, 12:00 Uhr
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